Ja, sterben müssen wir.

Es stimmt, unser  gehüteter Schatz

wird sich eines fernen Tages als

ein notwendiges Zerfallsprodukt

der Zeit erweisen.

 

Die Knochen mürbe, der Geist träge,

die Flamme lodert kleiner als früher

und die Haut sieht aus,

als ob man eine Woche

in der vollen

Badewanne

lag,

 

Der Tod klopft leise an die Türe

und erfragt, ob er eintreten darf.

 

Viele Male werden wir Nein sagen.

Werden um ein späteres Wiederkommen bitten,

aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Das letzte Stündlein öffnet eine Pforte.

 

Er tritt in die Stube ein,

freundlich und zuversichtlich.

Es gibt nichts mehr, woran wir uns

hier klammern können.

Auf der anderen Seite flackert bereits

das milde Licht.

 

arne.

 

 

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