Symphonie #21 – Frühling 2021
Stille Städte und leise Hoffnung

Langsam wird es heller, langsam etwas wärmer, die ersten warmen Tage folgten bereits einem mächtigen Wintereinbruch.

Die Pandemie hat uns weiter im Griff und wir sitzen inzwischen seit einem Jahr zu Hause und gieren nach menschlicher Wärme und lauten Stimmen. Vielleicht hat uns diese Zeit aber auch stiller gemacht, nachdenklicher, und wir genießen die Ruhe, die sich über die Städte legte. Vielleicht schränkt uns diese Stimmung nicht ein, sondern gibt uns Raum? Warten wir auf den Frühling und das Leben oder liegt unser Gemüt noch im zarten Winterschlaf?

Die Frühlingssymphonie ist jedes Jahr eine ganz besondere, denn im Frühling hat alles angefangen – und nun sind wir bereits im sechsten Symphoniejahr. Wir wollen das alles festhalten, zart zurück blicken: auf fünf Jahre Symphonie, auf ein Jahr, in welchem die Welt Kopf steht, aber auch nach vorn schauen: Welche Hoffnungen bringt der Frühling, welche Stimmung wollen wir in die stillen Städte in unsere kleines Schreiborchester einbringen?
Wie immer gilt: alles kann, nix muss. Probiert euch aus mit produktiven Entstehungsprozessen von Poesie oder zieht euch gern ins Vertraute zurück, um bei all dem Chaos ein wenig Heimat in der Sprache zu finden.
Die Symphonie lädt immer wieder dazu ein, die Stimmung der Städte aufzufangen und festzuschreiben. Oder sich dieser mit voller Kraft und Rebellion entgegenzustellen.
Und genau deshalb findet auch die Symphonie der Großstadt in diesem Frühling wieder statt, bei der einen ganzen Tag lang die Ideen, Gedanken und Sätze sprudeln dürfen, wie sie wollen. Texte werden 24 Stunden lang geschrieben und auf dem Blog veröffentlicht.

Symphoniert wird dabei nun schon zum 21. Mal!
Alle Schreibwütigen sind herzlich dazu eingeladen, ihre Texte an diesem Tag auf dem Blog zu veröffentlichen.

Die Facebook-Veranstaltung findet ihr unter https://www.facebook.com/events/516236426066426

Eine Lesung findet noch nicht wieder statt.


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